Ihr Gehirn bleibt ein Leben lang lernfähig!

Veränderung ist möglich – in jedem Alter

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“, ist FALSCH.

Die Neurowissenschaft beweist: Dank Neuroplastizität bildet unser Gehirn auch im Erwachsenenalter neue neuronale Verbindungen.

Wir achten auf unseren Körper – doch unser Gehirn, das zentrale  Organ unseres Nevensystems, das unser Denken, Fühlen und Handeln steuert, bleibt dabei oft unberücksichtigt.

Denken, Fühlen und Handeln lassen sich gezielt trainieren und verändern.

Mentaltraining wirkt – wissenschaftlich belegt

Alles, was wir erleben, entsteht im Gehirn. Mentales Training nutzt diese Prozesse und ist daher seit Jahren ein Erfolgsfaktor im Spitzensport und auf Führungsebene.

  • 1890: William James beschreibt die Plastizität des Gehirns.
  • 1998: Peter S. Eriksson weist die Neubildung von Nervenzellen im erwachsenen Gehirn nach – besonders in lern- und gedächtnisrelevanten Bereichen.
  • Heute: Veränderungen im Gehirn sind auch unter herausfordernden Bedingungen möglich (z. B. nach einem Schlaganfall).

 

Gedanken trainieren – Verhalten verändern

Viele innere Reaktionen laufen automatisch ab: Stress, Zweifel, alte Muster.
Mentaltraining setzt genau hier an – nicht durch Verdrängung, sondern durch gezielte Neuausrichtung.

Durch strukturiertes Training lassen sich unter anderem verändern:

  • limitierende Glaubenssätze
  • stressverstärkende Verhaltensmuster
  • Zukunftssorgen
  • innere Unruhe und Unsicherheit

Klar. Wirksam. Alltagstauglich.

Mentaltraining basiert auf klaren neurobiologischen Prinzipien und ist für jeden geeignet:

  • Entspannung – schafft einen lernfähigen Zustand
  • Aufmerksamkeit – erhöht Klarheit und Fokus
  • Visualisierung – aktiviert neuronale Netzwerke
  • Emotionale Einbettung – realistisch, positiv, relevant
  • Wiederholung – kurze tägliche Einheiten mit nachhaltiger Wirkung

Ein zentrales Prinzip des Mentaltrainings ist das bewusste Kontrastieren:

Belastende Erfahrungen werden wahrgenommen und mit positiven, realistischen inneren Bildern verknüpft. So entstehen neue, hilfreiche Reaktionsmuster.
Neurowissenschaftlich belegt: Gedanklich wiederholte Handlungen aktivieren dieselben Gehirnareale wie reale Erfahrungen.

Dr. Marcus Täuber, Neurobiologe und Leiter des Instituts für mentale Erfolgsstrategien (IfMES) erklärt wie Mentaltraining funktioniert.

Videoquelle: „Vera“ – Österreichischer Rundfunk (ORF), YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=FtxTsWLIo3I


Mentaltraining speziell für Senior:innen

Mentale Fitness gewinnt ab der Lebensmitte an Bedeutung.
Bekannte Einflussfaktoren wie Bewegung, Schlaf, soziale Kontakte, Ernährung und das Erlernen neuer Fähigkeiten (z. B. Sprache, Instrument) sind wichtige Grundlagen – und liegen in unserer Hand.

Gezielles Mentaltraining aktiviert und trainiert neuronale Netzwerke:

  • Wiederholte Nutzung kognitiver Funktionen hält das Gehirn leistungsfähig.
  • Kognitive Reserve steigt – degenerative Prozesse machen sich später bemerkbar.
  • Ein trainiertes Gehirn hat mehr Ressourcen.

Investieren Sie in Ihre mentale Gesundheit

Mentaltraining bedeutet nicht, etwas „wegzudenken“, sondern neue Wege zu ermöglichen.

Mehr Ruhe. Mehr Selbstvertrauen. Mehr Lebensqualität – in jedem Alter.

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